Hilfseinsatz Mongolei 2014

Von Berlin aus startete unsere Reise in die Mongolei mit der Nürnberger Stiftung „Dentists without limits foundation“ zum dreiwöchigen zahnärztlichen Hilfseinsatz.


Am 16.07.2014 brachen wir als Team der Gruppe 14 (ZÄ Dr. Brigitte Thomas, ZA Dr. Gerd Kälber, ZMA Jessica Schatz und ich PM Yvonne Stumptner) gemeinsam mit der Organisation dwlf.org, Zahnärzte ohne Grenzen, in die Mongolei auf, um der mongolischen Bevölkerung, die abseits der großen Städten noch in den Jurten lebt, zahnmedizinische Hilfe zu leisten.

Unterstützt und finanziert wurde dieses Projekt nur durch Spenden und unseren persönlichen caritativen Einsatz.


Wir bedanken uns bei unseren persönlichen Spendengebern:

Peppler Dental, Gießen

Kaniedenta, Herford

Dentalhandel M und W

Diana Baronin von Schaezler GmbH

Dr.Rainer Lösch

ZA Tilmann Fiedler

Dr.Thomas Müller

Dr.Hillebrand

Dr.Pfiffer


Unsere Reise führte uns von Berlin über Moskau nach Ulan Bator. Von dort ging es per Inlandsflug weiter nach Gobi Altai. Insgesamt waren wir ca. 26 Stunden unterwegs.

In Gobi Altai angekommen, gab es einen freundlichen Empfang, Abendessen und eine Begrüßung durch den Bürgermeister und des Gesundheitsministers.

Dann ging es per Jeep und dem gesamten Equipment ca 3 Stunden weiter in unser erstes Einsatzgebiet Sharga.In der Bevölkerung spricht sich schnell herum, dass zahnärztliche Hilfe aus Deutschland anwesend ist.

Man konnte täglich mit Überraschungen rechnen. Technische Ausfälle, wie z.B. Kompressor, Absauganlage, Wasserlecks von verschiedenen Schläuchen, Micromotorversagen, Stromausfall und Instrumentenarmut (warten auf terigut) kamen vor.

Doch erfreulicherweise hatten wir, durch gutes harmonisches Zusammenarbeiten unserer Gruppe und Improvisationstalent mit technischem Verständnis, immer wieder ein Weiterkommen ohne großen Behandlungsstillstand. 

Die Arbeit war anstrengend, da wir unseren Einsatz kurz vor der Wüste Gobi, bei bis zu 45 Grad absolvierten. Dazu hatten wir mit einer wahren Mückenplage zu kämpfen. Der Einsatz hat sich aber dennoch sehr für uns gelohnt, die Gastfreundschaft der Mongolen ist unglaublich. Unser Wunsch, in einer Jurte (Ger) zu übernachten wurde umgehend erfüllt. Für das leibliche Wohl wurde im Rahmen der Möglichkeiten und der gegebenen Umstände bestens gesorgt. Die abendlichen Ausflüge waren super

organisert und brachten uns zu unvergeslichen Plätzen. Abenteuer pur. 

Die hygienischen Zustände sind sowohl für den persönlichen Umstand schwierig, ebenso auch für unsere durchgeführten Behandlungen. Dennoch das Projekt war ein wahrer Erfolg, wir könnten in den drei Wochen nahezu fast 450 Menschen, insbesondere den Kindern eine ausreichende Behandlung zugute kommen lassen.


Ich bedanke mich ganz herzlich bei der Organsisation "Zahnärzte ohne Grenzen" für das sichere Geleit und die gute Organisation.

Des weiteren bedanke ich mich bei meinen "Zahnärzten", dass sie auf mich 3 Wochen lang "verzichtet" haben.

Ganz besonders bedanke ich mich bei meiner Familie, die es mir ermöglicht hat, 

"Für drei Wochen so zu leben, wie 90% der Weltbevölkerung ständig lebt"-eine unvergessliche Zeit!









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